Endlich ist es Mittwoch und da gibt es wieder eine weitere Folge der Facebook-Wochenserie von Anna Hardty hier gleich zum Lesen. Wenn du eher Facebook-Fan bist, kannst du auch die einzelnen Folgen auf Anna Hardty’s Facebook-Kanal vorab dir als allwöchentliches Lesefutter gönnen. Ganz unten findest du einen Button, um schneller auf Facebook zu gelangen. Anna wünscht viel Spaß beim Lesen …
- Facebook-Wochenserie immer am Mittwoch auf Facebook
- Folgen aus „Love me, now“ hier auf dem Blog oder bei Facebook lesen
- Frühere Folgen von „Love me, to night!“ kannst du direkt bei Facebook nachlesen
Wenn du nicht frivol oder auch ein wenig verrückt bist, brauchst du diese Folge auf keinen Fall lesen! – Weil: Es handelt sich hier um eine Story ohne direktem Plot und Planung und wurde als Anfängerprojekt 2019 zum Schreiben begonnen. – Enthält einige spicy Szenen.
Themen: Liebe, Sex, Freundschaft, Alkohol, Liebespraktiken
Bewertung: Sexuelle Inhalte, xo/xoxo, Schimpfwörter und derbe Ausdruckweise
💟Hallo💟und zum heutigen Mittwoch zur Wochenmitte wünsche ich zu meiner Wochenserie viel Spaß beim Lesen der Clubstory um die Freundinnen Tabea und Charlotte und Club-Boss José. Selbstverständlich darf gern üblicherweise ein Gläschen kühler Schampus getrunken und Knusperchips dazu geknabbert werden, damit alles sich schön anfühlt … Was habe ich für einen Hunger! Gurgelt verdächtig Dr. Manchester Clancies leerer Magen. Nicht jammern, bringt Unglück, redet sich Manchester ein. Sollte endlich einen Happen essen gehen. Zieht es in seiner Lende vor Hunger statt vor Begierde. Ob Imbiss oder Restaurant, ich muss was essen! Werden seine Schritte hastiger. „Äh, ein Italiener … ‚Mamma Mia‘ … wie treffend vielleicht für heute. Lässt er sich vom Duft, der aus der Tür zu ihm dringt, sofort verführen. Erinnerungen an Urlaube in Rimini und Sizilien kommen hoch, was sein Herz automatisch höher schlagen lässt. Er lässt sich vom Italo-Flair gleich verleiten, was ihn augenblicklich sogar gedanklich einen Flieger nach Italien buchen lässt. Ohne der Aufforderung der Tischzuweisung durch einen Kellner nachzukommen, setzt sich Manchester an den nächstfreien Tisch. Der Mittags-Run scheint schon vorbei, weshalb der Gastraum nur halb voll mit Gästen besetzt ist. Italienische Pizza Salami Mozzarella, frischgekochte Pasta mit Pesto, trockener Wein und grüner Kräuterduft liegen in der Luft. Ja, trifft sich heute wirklich gut: Ich liebe italienisches Essen wie andere Menschen deutsche Küste und Fischbrötchen mögen. Pizza vielleicht? Oder doch Tagliatelle mit Käsesauce und Parmesan obendrauf? Erst mal was trinken. Wo sind die Getränke? Blättert Dr. Clancies in der Speisekarte. „Ich hätte gern eine Pizza Salami Mozzarella Medium, einen kleinen Salat … dazu ein Wasser mit Sprudel und ein Glas Hauswein, weiß.“, bestellt er später bei einem schlaksigen Kellner. Während des Wartens kommt ihm das „Havanna“ ins Gedächtnis. …sollte mich nicht mehr mit diesem Club beschäftigen… Weiß er, dennoch er in seinem Handy schnell danach googelt. Er hat tatsächlich offen? Ob ich da mal ganz privat auftauchen soll, ohne Notarzt sein zu müssen? Statt langweiligen Fernsehen allein mit zwei weiteren Gläsern Wein aus der Minibar? Wie Urlaub bräuchte ich auch mal wieder guten Sex. Inspiziert er neugierig die Webseite vom Josés Club. „Da brauche ich aber noch etwas anderes zum Anziehen. Mit Jeans und Anzugsjacke komme ich da nicht hinein. Latex oder Lack und Leder? Ich müsste mir da tatsächlich noch was zum Anziehen besorgen. Was hat hier in der Nähe noch offen? Oder gleich am Bahnhof? Googelt er sofort weiter nach einem passenden Laden. …sexshop? nein, nicht unbedingt! gott, ich fühle mich wie eine männliche schlampe, statt arzt!… Ah, hier gleich hinterm Bahnhof? Scheint aber ein Sexshop zu sein? Also schnell was essen und am besten direkt zum Bahnhof. Werden seine Blicke dunkler. Augenblicklich erinnert er sich an seinen ungewöhnlichen Notarzt-Einsatz und an die Blondine aus dem Fahrstuhl. „Ja, mit dir … hätte ich auch gern gevögelt?“ Wie geht es ihr? Regt sich sein Schwanz unterm Hosenstoff. Leise entfacht sich seine etwas verstummte Sexbestie, die den Herrn Doktor einfach mal Doktor spielen sein darf. Doktorspielchen, was für ein Klischee? Ob die blonde Lady gesundet ist? Ist er kurz promovierter Arzt. Warum beschäftigt mich diese Patientin so? Weil ich sie sexy fand, trotz dass sie eigentlich Not-Patientin von mir war? „Vögele nie mit Patienten!“, meinte mein Professor, als ich noch Student war. Seine Frau war eine solche Patienten mit kleinem Herzfehler. Aber, so einem speziellen Notarzt-Einsatz hatte ich ja auch noch nie wirklich. Zumindest kein defekter Fahrstuhl in einem leicht verruchten Sex-Club. Oder eher Swingerclub? Jetzt habe ich aber Hunger! Drückt und zieht sein leerer Bauch derber wie vorher. Still redet er: „Sollte mir doch angewöhnen, morgens eine Kleinigkeit zu essen.“ Seit mit Maria noch mehr der Haussegen schief hängt, werde ich wohl noch vor Hungersnot sterben? Der Salat von heute Mittag war ja auch nicht mehr so frisch, wird ihm kurz schlecht. Mist auch. Äh, was reden die? Dringt brummelndes Gemurmel vom Nebentisch in seine Ohren. Mmh, scheinen nur Studenten zu sein. Was Hydraulik, Messstäbe, hä? Ah, studieren wohl Maschinenbau. Sehen eh wie typische Nerds aus, die mit Mädels nicht viel am Hut haben, außer sie sind stinkbesoffen, wenn sie auf Party bei den Großen sind und sich dann leicht zum Gespött machen. Seine Blicke streifen die auf dem Boden liegenden Rucksäcke, auf deren das Universitäts-Logo drauf ist. Dachte ich mir es doch. Na dann, Freunde, wird schon was werden. Taucht in diesem Moment schon der Kellner, mit seiner dampfenden Pizza in der rechten und frischem Salat in der linken Hand, auf. „Bon Apetito!“, wünscht er kurz saust fix wieder weg in Richtung Küche. Eine dampfende Schwalle wohlduftender italienischer Dolce Vita saugt er in sich ein. Sehnsucht nach Urlaub im Warmen kommt in ihm auf. Okay, also eigentlich könnte ich auch etwas Urlaub tatsächlich gebrauchen. Wann geht der nächste Flug? Schiebt er sich den ersten Bissen in den Mund. Sollte mal wieder an Italiens Stränden meine Beine auf der Liege lang machen. Ich liebe euch langbeinigen und hübschen italienische Schönheiten. Fast würde ich mit euch auch fremdgehen … dennoch liebe ich meine Frau, die sowieso immer noch eine feurige Granate im Bett sein kann. Schlägt sein Herz Purzelbäume und sein Schwanz feiert mit. Champagner? Eisgekühlter Prosecco oder trockener Weißburgunder auf die Weisheit des Tages? Vermisst er sowohl seine Familie als auch seinen kleinen feinen Weinkeller und verwirft die Gedanken von ein wenig „italienisch Liebe machen“ und anhänglichen Fremdgehen. Wir sollten uns versöhnen. „Sex jedoch ist unabdingbar eben …“ Wischt er die gerade errungene Weisheit beiseite, um seinen bevorstehende Kurzbesuch im „Havanna“ sich selbst zu rechtfertigen. Kurzerhand verschwindet das „Havanna“ ins dunkle Telefon-Display. Auf jeden Fall sollte ich nicht auffallen und hoffentlich keinen Notarzt mimen müssen. Andere Doktorspielchen? Nur privat und intim für einen kleinen Ritt? Sanfte Geilheit steigt in seinem Unterleib auf. – Um ja nicht José über den Weg zu laufen, weder hier vorm Club noch drinnen, beschließt Conchetta, sich heimlich und ganz unbemerkt in dessen Club zu schleichen. Will ihm jetzt keine Fragen beantworten, warum, weshalb oder wieso sie einen neuen Job angenommen hat und ihn quasi allein mit dem Club gelassen hat. Jedoch, als sie einen stämmigen muskelbepackten Typen als Türsteher vor der Tür ausmacht, will sie diese Idee gleich verwerfen. Hat José etwa einen Türsteher wegen mir hier hingestellt? Ah, ich sagte ihm ja immer schon, er sollte dies machen. Aber jetzt wäre das echt blöd für mich, also schnell weg hier. Beobachtete sie den neuen Mann argwöhnisch. „Ich werde es auf einen kleinen Versuch ankommen lassen.“, raunt sie leise. Stiehlt sich Sekunden später klammheimlich an des Typen breitem Kreuz hinten vorbei, während dieser einen jungen Kerl in zerschlissenen Jeans laut anschreit, dass sich dieser doch bitte sehr vom Acker machen soll. „Wir sind hier kein Tanzlokal, verdammt.“, ruft er ihm mit erhobener Stimme hinterher. Was wollte der hier? Fängt Conchetta des jungen Mannes wütenden Blick auf, als sie kurz darauf mit riesigem Herzklopfen hinter die halb offene Tür verschwindet. „Als hätte ich das nötig, mich hier eigentlich so einzuschleichen.“, denkt Conchetta. …der junge Typ wird mich nicht verraten, hoffe ich… Kenne ich ihn? Bestimmt nicht, vergisst sie ihn wieder. Nimmt die Treppe zu ihrem alten Arbeitszimmer. Hatte sie damals heimlich ihren Zimmerschlüssel behalten, ohne das José davon wusste. „Puh, gerade noch einmal gut gegangen.“ Das ist aber voll hier schon. Trägt sie die parfümgeschwängerte Luft aus dem Erdgeschoss noch in ihrer Nase. Scheint heute auch Damen-Überschuss wieder zu geben. Warum die Männer sich immer so haben müssen? Als sie ihre Tasche auf dem Bett abstellt, fragt sie sich, ob das wirklich eine gute Idee war, hier so einfach, ohne José es weiß, hier zu sein. Fast waren wir schon ein Paar. Aber du kannst die Finger nicht von anderen Frauen lassen. Das war ja der wirklich Grund, Und dann kam der neue Job wie gerufen, durch Zufall. Wandert sie zum Schrankspiegel und lacht ihr Spiegelbild mit lasziver Miene an. Der Unfall hingegen war so natürlich nicht geplant, aber jetzt bin ich ja fast wieder fit. Hat ja jeder so sein Päckchen eben. Ja, José … ich denke, dass hier kannst du vorerst ohne mich machen, denn mein neuer Chef hat mich gott sei dank nicht gleich gefeuert. Zwinkert sie sich nett selbst zu. Na ja, legt sie sich aufs Bett, um kurz auszuruhen. „Und ich bin glücklich mit meinem neuen Job.“ Gesund auch. Alles easy, alles frisch. „Mmh, scheint alles wirklich wieder getrocknet zu sein.“ Tastet sie ihre Kleidung ab. Fast wäre ich wie ein feuchter Mob geblieben, übertreibt sie. „Ich fühle mich auch irgendwie gleich fünf Kilo schlanker.“ Springt sie vom Bett auf und steht erneut kurzerhand vorm Spiegel. Süßes Latexröckchen. Hebt sie es an. Dreht sich dabei. José würde darauf abfahren, vermutlich. Aber meine hässlichen Hängeärmchen finde ich wirklich scheiße. Stemmt sie die Arme in die Taille. „Die holde Männerwelt wird sich jetzt gerade nicht daran stören, oder?“ Spitzt sie ihre Lippen zu einem heißen Kussmund. „Mmh, José sollte mich heute lieber nicht sehen.“ Würde sie ihn aber gern einen kleinen Eifersucht-Tobsuchtsanfall verpassen. Ihr Gesichtsausdruck wird geheimnisvoll. 📌❣
Ob Dr. Clancies es noch in Josés Club schafft, statt im Hotelzimmer langweilig abzuhängen? Ob es dann auch nur bei einer kleinen brisanten Sexdosis bleibt? Oder wird er sich mit seiner lieblichen Pizza, Salat und Wein begnügen können und mit Pay-TV und Secco einen netten Abend machen? Wird Conchetta von José wohl unentdeckt bleiben oder werden sie sich doch über den Weg laufen? Wie wird José darauf reagieren, falls dies passiert? Würde er ihr eher den behaltenen Schlüssel abnehmen oder würde er sie gar aus dem Club feuern oder ihr ganz freundlich kommen und fragen, warum sie hier da sei. Wäre er immer noch gereizt darüber, dass sie ihn Knall auf Fall mit dem Club gnadenlos alleine ließ? Ob José allerdings sich an das ungute Gefühl erinnert, welches er bereits beim Vorgespräch mit dem Kellner hatte, als er die Barkeeper-Stelle besetzen wollte. Die fast zu guten Referenzen ihn sofort hinterm Tresen sah. Noch immer er leicht zweifelt, ob Carlos recht hat und nichts an dem ist, was er behauptet und alles nur Zufall ist. Ob Carlos nur wütend ist, weil er das Bett hüten muss und der Aushilfskellner ihn vertritt und er all das üppige Trinkgeld einnimmt statt ihm. Und nichts an der Rothaarigen und dem neuen Aushilfskellner dran ist? Die Rothaarige Carlos nur aus Lust anmachte? … Seid gespannt bis nächsten Mittwoch … und bis dahin wünsche ich wie fast jede Woche noch einen netten Abend. Wie die Nacht danach aussieht bleibt jedem das kleine Geheimnis. Oder? Was treibst du so in der Nacht? Wenn du Lust hast, hinterlasse unten einen Kommentar dazu. 👄🖤🔥
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