Endlich ist es Mittwoch und da gibt es wieder eine weitere Folge der Facebook-Wochenserie von Anna Hardty hier gleich zum Lesen. Wenn du eher Facebook-Fan bist, kannst du auch die einzelnen Folgen auf Anna Hardty’s Facebook-Kanal vorab dir als allwöchentliches Lesefutter gönnen. Ganz unten findest du einen Button, um schneller auf Facebook zu gelangen. Anna wünscht viel Spaß beim Lesen …
- Facebook-Wochenserie immer am Mittwoch auf Facebook
- Folgen aus „Love me, now“ hier auf dem Blog oder bei Facebook lesen
- Frühere Folgen von „Love me, to night!“ kannst du direkt bei Facebook nachlesen
Wenn du nicht frivol oder auch ein wenig verrückt bist, brauchst du diese Folge auf keinen Fall lesen! – Weil: Es handelt sich hier um eine Story ohne direktem Plot und Planung und wurde als Anfängerprojekt 2019 zum Schreiben begonnen. – Enthält einige spicy Szenen.
Themen: Liebe, Sex, Freundschaft, Alkohol, Liebespraktiken
Bewertung: Sexuelle Inhalte, xo/xoxo, Schimpfwörter und derbe Ausdruckweise
💟Hallo💟und zur Wochenmitte am heutigen Mittwoch wünsche ich zu meiner Wochenserie viel Spaß beim Lesen der Clubstory um den Club „Havanna“ mit der heißblütigen Tabea, Freundin Charlotte und Clubchef José. Einfach einen gekühlten Drink und Knabberzeug neben sich zum Lesen stellen oder auch etwas Obst als Gesundes … Noch unsicher, ob der Aushilfskellner etwas Dreck am Stecken haben könnte, hat sich José vorerst in sein Büro zurückgezogen. „Auch mit dieser Rothaarigen stimmt doch was nicht. Die ist doch nicht zufällig hier?“, sinniert er vor sich hin, als er sich einen Gin einschenkt. Nur ein ganz Kleinen! Oder doch lieber einen eisgekühlten Wodka? Vielleicht hat Carlos doch wirklich recht? Vielleicht ist er aber auf sie scharf, so wie sein Blick beim Reden von ihr war. Ich sollte bei ihm kurz aufschlagen. Er wird schlafen, hoffe ich. Auf jedem Fall sollte er hier mir nicht abkratzen, sonst bekomme ich wieder Ärger mit den Bullen. Das bracuhe ich gerade nicht. Ist José über den fast vollen Club äußerst zufrieden. Hätte ich ihn besser doch nicht einstellen sollen. Nimmt der den Rest vom Gin auf ex. Außer er hat mit dem Aushilfskellner recht. Kramt er dessen Personalbogen aus den Akten und liest ich sich genauer durch. Hat er gelogen? Vielleicht war er niemals in einer dieser großen Clubs, von denen er erzählte. Und dann hat Carlos recht, wenn dies stimmt. Ist José fest davon überzeugt, dass dies die Lösung ist. „Wahrscheinlich warst du eher in diesen kleinen Clubs auch nur Aushilfe? Klar ja, wenn dich keiner fest einstellt, was dann?“ Würde ich da auch lügen? Denn eigentlich macht er ja einen guten Job. Schiebt er aber sofort seine Sozialader wieder schnell von dannen. „Okay, ja, du scheinst aber wirklich trotzdem schon länger in der Gastronomie zu arbeiten.“ Dennoch bist du nicht koscher, oder Carlos irrt sich. Hatte irgendwie also nie wirklich einen festen Job und aahh, hier hab ich es. Mmh, der hat also sein Germanistik-Studium abgebrochen. Na, wahrscheinlich hat er mehr mit den weiblichen Kommilitonen zu tun, als das er ans Studieren wirklich dachte, so wie er aussieht. Weshalb ihn die Frauen wohl umschwärmen … auch die Rothaarige. Schiebt er erleichtert den Personalbogen zurück in die Aktenmappe. Alles im grünen Bereich, oder? Schiebt sich Conchetta hinter die Stirn, die er gleich wieder verschwinden lässt. „Ich sollte nach Carlos schauen.“ Schließt er diesmal sein Büro gleich zwei Mal ab. – Noch immer rauscht Brigsch der Schädel, als Liera versucht sie aufzuwecken. „Was, was?“ Schlägt Brigsch langsam ihre Augen auf, die sie unter ihren langen Kunstwimpern immer gern versteckt. „Was denn?“, fragt sie Liera, die sich über sie gebeugt hat. „Dein Herz scheint einen Dauerlauf hinzulegen, so wie es unter deiner Brust rast.“ „Gott ja, weil du mich erschreckt hast.“ Gibt Liera sofort zurück und saugt Lieras frische Duft vom Duschen in ihre Nase auf. „Kaffee?“, fragt Liera. „Kaffee jetzt? … moment, entweder war das eben ein Traum oder ich träume gerade.“ Setzt sie sich auf und reibt sich verschlafen die Augen. „Hier trinkt erst mal.“ Hält Liera ihrer Schwester den Kaffee hin. „Nee, wo ist mein Telefon?“ „Wozu?“ „Moment, ich muss erstmal mein Handy finden. Ich hatte zwei Nachrichten von dir auf meinem Handy und dazu noch zwei hässliche Gespräche gehabt, dass du entführt wurdest und ich tausend Dollar Lösegeld zahlen soll.“ Sucht Brigsch händeringend nach ihrem Telefon. „Riechst im Übrigen gut.“, setzt sie nach. „Lösegeld? Entführt? Hattest du etwa einen schlechten Traum?“, scherzt Liera zu ihr. „Nee.“ Sucht Brigsch weiter nach den Entführungs-Nachrichten, die sie in Schrecken geraten ließen, dass ihrer Schwester etwas Schlimmes bevorstehen würde. „Nichts, scheiße … sie sind nicht da! Wie vom Erdboden verschluckt.“ Klingt sie verzweifelt. „Was die Nachrichten oder deine mysteriösen Gespräche?“ Zieht Liera ihre Schwester leicht grienend auf. „Weder … noch.“ Springt Brigsch in einem Satz aus dem Bett. „Schwesterchen, du solltest froh sein, dass ich putzmunter mit dampfenden Kaffeebechern vor dir stehe, anstatt dein Traum Wahrheit wäre.“ Beruhigt sie Liera Brigsch. „Scheiße auch, verdammt.“ Greift sie nach dem Kaffee. „Mooment, jetzt aber will ich zuerst wissen … wer war mein Entführer?“ Lächelt sie ihre Schwester groß und breit an, ehe sie sie umarmt und ihren einen Kuss auf die Wange haucht. Sich danach den Kaffee schnappt und gleich einen Schluck davon trinkt. „Das tut gut.“ Atmet sie kurz durch, während sie sich ein Shirt über den nackte Körper streift. „Was für ein gottverdammt beschissener Traum.“ Sieht sie an sich herab. Aber ich bin fast einem Sonnenbrand nahe, wie in meinem Traum, denkt sie. Meine Nippel stehen auch noch kerzengerade. „Wir haben beide vielleicht doch etwas zuviel getrunken, schätze ich.“, meint Liera leicht versonnen. „Mir brummt auch noch ein wenig der Schädel. Vielleicht brauche ich später noch eine Aspirin.“ Brummt ihr Magen hungrig auf, als sie ihren Kaffee leer schlürft. „Äh, wir sollten was essen, was meinst du?“ Nimmt sie Brigsch‘s Kopfnicken als ein Ja. „Okay, ich hole uns schnell was. Mach du dich im Bad fertig.“ Schwirrt Liera ohne weiteren Kommentar ab und lässt Brigsch mit leicht verwunderter Miene im Hotelzimmer zurück. Hoffentlich bekomme ich keinen Anruf, indem jemand dich entführt hat, denkt Brigsch und ihr Gesicht überzieht sich mit einem ersten Ausdruck. „Was habe ich für einen Schädel.“ Merkt sie nun, wie in ihrem Kopf zusehends mehr und mehr hämmert. 📌❣
José ist sich also nicht sicher, ob mit seinem neuen Aushilfskellner etwas nicht stimmt und dessen Lebenslauf eine einzige Lüge ist, nur um einen Job bei ihm zu ergattern. Ob Carlos mit seiner Behauptung recht behält? Ob er auch wieder halbwegs gesund aus dieser Sache herausgeht? Was aber hat die Rothaarige wirklich damit zu tun? Ob sie sich tatsächlich von woanders her kennen.? Was hat Brigsch doch für einen üblen Traum, dass sie dachte, ihre Schwester sei entführt worden? Ob Liera denkt, dass ihre Schwester doch nur etwas zuviel Alkohol konsumiert hat und deshalb ein paar Hallöchen zuviel gerade geträumt hat? Ob Liera gesund und munter vom Frühstückholen zurückkommt. … Seid gespannt bis nächsten Mittwoch … und bis dahin wünsche ich wie fast jede Woche noch einen netten Abend. Wie die Nacht danach aussieht bleibt jedem das kleine Geheimnis. Oder? Was treibst du so in der Nacht? Wenn du Lust hast, hinterlasse unten einen Kommentar dazu. 👄🖤🔥
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